Die 27. Etage


Originaltitel:
Mirage
Jahr:
1965
Eingetragen:
15.01.2014
IMDB-Wertung:
7,3/10

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Stromausfall in einem Bürohochhaus: Buchhalter David Stillwell (Gregory Peck) wird auf dem Weg durchs Treppenhaus nach unten von ihm völlig unbekannten Leuten bezüglich eines „Majors“ angesprochen. Unten erwartet ihn bereits die Leiche eines Mannes, der aus dem Fenster gestürzt ist. Als David am nächsten Tag wieder zur Arbeit gehen möchte, muss er feststellen, dass weder sein Büro, noch der Keller mehr existeren. Er beginnt an seinem Verstand zu zweifeln, merkt er doch, dass er sich ohnehin an sehr wenig, was in den vergangenen zwei Jahren geschehen ist, erinnert. Ein Psychiater (Robert H. Harris) hält dies jedoch für Humbug: Eine solch ausgeprägte Amnesie sei medizinisch unmöglich.

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So wendet sich David stattdessen an einen Privatdetektiv (Walter Matthau), um mehr über sich selbst herauszufinden. Bewaffnete Männer (George Kennedy, Jack Weston) verfolgen ihn. Einzig Sheila (Diane Baker) scheint sowohl etwas über ihn zu wissen, als auch ihm wohl gesonnen zu sein.

Was als kafkaesker Alptraum beginnt, entwickelt sich leider schleichend zum Allerweltsverschwörungsthriller mit lachhaft schlechter Auflösung. Absurde Unwahrscheinlichkeiten (unter anderem erkennt niemand David im Bürogebäude, seine Wohnung enthält keinerlei Hinweise auf seine Identität und Tätigkeit, er führt keinerlei identifizierende Unterlagen in seinem Portemonnaie mit, besitzt kein Adressbuch mit Telefonnummern von Bekannten…) bestimmen das Bild und jede Enthüllung/Erklärung macht den Film leider immer schlechter. So kann's gehen, wenn man über die Grundsituation hinaus keine vernünftigen Ideen hat.

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