One of my Wives is Missing


Originaltitel:
One of my Wives is Missing
Jahr:
1976
Eingetragen:
23.11.2013
IMDB-Wertung:
7,7/10

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Stecken die beiden unter einer Decke?
Während der Hochzeitsreise wurde Daniel (James Franciscus) nach einem Streit von seiner Frau Elizabeth verlassen. Ein Priester (Joel Fabiani) bringt ein paar Tage später gute Nachrichten: Elizabeth sei bereit, zu Daniel zurückzukehren. Doch die Frau (Elizabeth Ashley), die er mitbringt, ist nicht Elizabeth. Behauptet zumindest Daniel. Inspektor Levine (Jack Klugman) ist ratlos, kann die Frau doch sämtliche identitätsbelegenden Unterlagen vorweisen. Langsam kristallisiert sich heraus, dass Daniel wohl bereits eine längere Historie psychologischer Behandlung hat – doch andererseits gibt es tatsächlich ein paar unscheinbare Hinweise, die Levine wiederum in die andere Richtung zweifeln lassen.

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Levine kann es nicht glauben: der bislang harmlose Daniel ein Mörder?
Die anfangs etwas zu stark ausgeprägten, sogar teilweise ins Nervige reichenden „lustigen Macken“ des Polizisten treten zum Glück schnell in den Hintergrund. Stattdessen wird, wie es sein muss, die Situation des sympatischen Protagonisten in seiner kafkaesken Alptraumsituation in den Mittelpunkt gestellt: Immer, wenn er glaubt, endlich den schlagenden Beweis dafür gefunden zu haben, dass diese Frau eine Betrügerin ist, wird ihm dieser wieder unter den Füßen weggezogen.

Das ist spannend, aber auch immer mit einem leichten Augenzwinkern inszeniert, so dass man gerne zuschaut. Einzig vorletzte die Schlusswendung will nicht so ganz funktionieren: Warum flüchtet Daniel ausgerechnet zu dieser speziellen Stelle am See und inwiefern ist das, was er dort findet, bitte ein Beweis für die Schuld des Täters? Aber na ja – streng genommen ist das alles im Rückblick mehr als unlogisch bzw. die Verwirrspielchen sind mindestens beliebig unwahrscheinlich. Trotzdem unterhaltsam!

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