The Ultimate Warrior


Originaltitel:
The Ultimate Warrior
Alternativtitel:
New York antwortet nicht mehr
Jahr:
1975
Eingetragen:
31.08.2010
Bearbeitet:
08.01.2012
IMDB-Wertung:
5,7/10

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Regieanweisung: Luft anhalten
2012 (also bald...) ist die menschliche Gesellschaft völlig zerfallen. In den Ruinen der früheren Großstädte leben kleine Grüppchen, die sich gegenseitig bis aufs Blut bekämpfen, um die raren Lebensmittel zu erobern. Eine nicht näher spezifizierte „Plage“ hat Menschheit und Flora extremst dezimiert (wobei nicht klargemacht wird, ob das eine Effekt des anderen ist).

Der „Baron“ (Max von Sydow), „Häuptling“ einer eher friedlichen Gruppe Überlebender, heuert den Söldner Carson (Yul Brynner) an. Vorgeblich, um die Siedlung vor der Bedrohung durch den örtlichen Bösewicht (William Smith) zu schützen. Tatsächlich hat er jedoch einen anderen Plan: Carson soll die schwangere Tochter (Joanna Miles) und einige neu entwickelte Samenkörner aus der Stadt in Sicherheit bringen.

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Klägliche Versuche, wieder Pflanzen zu kultivieren
Ein Handlungswunder ist The Ultimate Warrior nicht gerade. Es wird noch nicht mal versucht zu erklären, was auf der Erde eigentlich passiert ist. Letztlich ist das jedoch auch irrelevant – wäre ja ohnehin wieder auf eine der ausgelutschten Standarderklärungen (Atom- oder Biowaffenkrieg) hinausgelaufen. Positiv zu erwähnen in diesem Zusammenhang, dass auf allzu „fantastische“ Science-Fiction-Elemente verzichtet wird. Die Umgebung wirkt, im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres, die in einer ähnlich nahen Zukunft spielen, absolut realistisch.

Die Handlung beeindruckt also eher nicht. Vielmehr handelt es sich um einen recht modernen Endzeit-Actionfilm. Also solcher weiß dieser auch durchaus zu gefallen. Mit angemessener Frequenz auftretende Kämpfe machen das Geschehen recht kurzweilig.

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Einer gegen alle
Zwei erwähnenswerte Beobachtungen bleiben:

Erstens: Der sechzigjährige Yul Brynner war zu der Zeit für sein Alter sicherlich noch sehr gut in Form – aber es muss einem trotzdem schon fast Leid tun, wie er seinen Bauch in den Anfangsszenen einziehen muss. Die Rolle ist ihm allerdings auf den Leib geschrieben und er macht seine Sache als einsilbiger Kämpfer gut.

Zweitens: Aus völlig unerfindlichen Gründen ist der Film von der FSK „ab 18“ eingestuft (manche Quellen sprechen sogar von Indizierung – kleiner aber feiner Unterschied, jedoch möchte ich das nicht selbst nachprüfen). Was man tatsächlich zu sehen bekommt, ist allerdings auf üblichem „ab-12“-Level. Gewalt gibt es natürlich einige, aber fast nie gibt es überhaupt auf nur einen Tropfen Blut zu sehen. Wirklich brutale Szenen werden nur angedeutet, finden aber außerhalb des Bildes statt. Und die zwei Blutflecken, die man im Laufe des Films sieht, haben eine dermaßen unrealistische Farbe, dass sie wohl kaum Jemanden traumatisieren würden. Ungeklärt.

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