Eine Handvoll blanker Messer


Originaltitel:
I coltelli del vendicatore
Alternativtitel:
Rurik: Mein ist die Rache
Jahr:
1966
Eingetragen:
27.10.2017
IMDB-Wertung:
5,8/10

Bereits seit Jahren ist Wikingerkönig Harald (Giacomo Rossi Stuart) verschollen und gilt damit als tot. Bösewicht Hagen (Fausto Tozzi), vormals von jenem verbannt, wittert die Chance zur Rückkehr und gleichzeitiger Machtübernahme. Haralds Frau Karin (Elissa Pichelli) fürchtet Vergeltungsmaßnahmen und flüchtet deshalb mit Sohn Moki (Luciano Pollentin) auf eine abgelegene Berghütte. Doch auch dort werden sie aufgespürt. Zum Glück kommt ihnen ein mysteriöser Fremder Messerwerfer (Cameron Mitchell) zu Hilfe.

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Keine Glanztat Mario Bavas, aber irgendein Werk muss ja in jedermanns Filmographie den Bodensatz definieren. Die vordergründig verworrene Handlung schwankt zwischen dem ausführlichen Auserzählen von Trivialitäten, aber andererseits völlig wirren Szenen. Dass Charaktere andauernd ihre Namen wechseln, fällt dabei kaum mehr ins Gewicht. Viel schlimmer, dass von der eventuell anfänglich noch zu erahnenden Motivik nachher entweder überhaupt nichts übrig bleibt, oder aber sie direkt ins Nichts führt. Der Unbekannte als Ersatzvaterfigur für den Thronfolger? Oder ist er sogar selbst dessen echter Vater? Reue für früher auf sich geladene Schuld? Alles eine Fügung des Schicksals oder ist das große Zusammentreffen dieser Akteure doch nur ein riesiger Zufall? Man weiß es nicht und die unspektakuläre Inszenierung, die die Bava-typischen Stilmittel vermissen lässt, lässt einen auch nicht mitfiebern.

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