Vier Fäuste für ein Halleluja


Originaltitel:
…continuavano a chiamario Trinità
Alternativtitel:
Der Kleine und der müde Joe, Vier Fäuste lassen's Krachen
Jahr:
1971
Eingetragen:
24.08.2016
IMDB-Wertung:
7,3/10

Auf Wunsch ihres kranken Vaters nimmt der Kleine/Bambi (Bud Spencer) seinen Bruder der müde Joe/Trinity (Terence Hill) unter seine Fittiche, um aus letzterem endlich einen echten Pferdedieb zu machen. Auf ihrer Reise kreuzt sich ihr Weg immer wieder mit der einer Siedlerfamilie, von deren Tochter (Yanti Somer) Trinity ein Auge geworfen hat. Während die beiden diesen bodenständigen Menschen immer wieder zur Hilfe kommen, sieht die Sache bei Lokalmogul Parker (Emilio Delle Piane) anders aus. Dieser hält die beiden für Agenten der Regierung und bietet ihnen sofort Schweigegeld an – wofür? Das wollen sie natürlich jetzt herausfinden.

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Man hält sich sehr nah an den Vorgängerfilm: zentral natürlich die Dynamik zwischen den ungleichen Brüdern sowie ihre Kunststücke mit Revolvern und ihren Fäusten – dazu ein Establishment-Bösewicht, ein keuscher Love-Interest… wieder sehr unterhaltsam, aber die „Handlung“ hält die episodenhaften Einzelszenen ist doch nur noch sehr schwach zusammen. Selbst die wiederholten Begegnungen mit der Siedlerfamilie sind nur ein Running Gag und können keinesfalls als roter Faden bezeichnet werden, denn sie spielen bei der Sache mit den Waffengeschäften überhaupt keine Rolle (sondern sind nur „ebenfalls anwesend“).

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Jetzt kann man mit Recht sagen: Der Plot war auch vorher bereits nicht wichtig, also sollte es auch hier nichts machen. Stimmt fast. Es macht fast nichts; im direkten Vergleich ist jedoch die subjektive Schwelle des gerade noch akzeptablen knapp unterschritten worden. So bleibt der Film als Gesamtwerk kaum mehr haften – stattdessen erinnert man sich an einzelne spektakuläre Szenen oder Sprüche (je nach dem, welche Synchronfassung man sich anschaut).

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