Starfight – Sieger über tausend Sonnen


Originaltitel:
The Last Starfighter
Alternativtitel:
Starfight – Die letzte Chance des Universums
Jahr:
1984
Eingetragen:
13.07.2015
IMDB-Wertung:
6,7/10

TheLastStarfighter01.jpg
Tron und Krieg der Sterne hin oder her: In den 80ern war die Technik noch nicht so weit, fremde Welten komplett aus dem Computer überzeugend rüberzubringen. (Wissend dass das, was wir diesbezüglich heute bekommen, wahrscheinlich auch später mal belächelt werden wird.) Wo ersterer Film einfach so weit stilisierte, dass man ohnehin nicht mehr von einer physischen Welt sprechen konnte, arbeitete zweiterer noch recht klassisch mit Modellen.

Starfighter erzählt die klassisch-naive Geschichte des US-Hinterwäldlers aus dem Trailerpark (Lance Guest), dessen Leben darin besteht, so vor sich hinzugammeln (was zeittypisch sogar noch dreist romantisiert wird). Sein Highscore am einzigen vorhandenen Spielautomaten ist Auslöser für sein großes Abenteuer: Bei der Maschine handelte es sich um einen von einer außerirdischen Allianz aufgestellten Test für zukünftige neue Raumschiffpiloten, die im Kampf gegen andere fiese Aliens mitwirken sollen.

TheLastStarfighter02.jpg
Leider sehr realitätsnah
Und mal abgesehen von der abgrundtiefen Dümmlichkeit der anscheinend sogar ernst gemeinten Geschichte sind die computergenerierten Raumschiffe kaum ansehnlicher, als das, was man bereits ein paar Jahre später auf den damals üblichen Heimcomputern zu sehen bekommen konnte. D.h. es sieht alles aus wie aus zweidimensionale Plastikbildchen – ein Rückschritt gegenüber selbst den 70er Jahren!

Womit sich dann wieder die Sinnfrage stellt. Klar ist es toll, neue Technik auszuprobieren und zu zeigen. Doch ist dies (öde bis tendenziell ärgerliche Geschichte) ein sicherer Weg, mindestens mittelfristig in der Versenkung völliger Irrelevanz zu verschwinden.

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